Zukunftskompetenzen

Die Bildung der eigenen persönlichen Stärken und Potenziale und deren Wert für die Entwicklung von Individuen, Teams und Organisationen stehen im Mittelpunkt unserer Workshops und Weiterbildungen. Das ist zukunftsweisend und entspringt zugleich unserer Tradition: In 2017 feierte die ISTOB-Management Akademie ihr 25jähriges Bestehen.

Schon in den Gründerjahren bildeten Persönlichkeiten wie Niklas Luhmann, Heinz von Foerster und Vertreter der Heidelberger Schule, darunter Fritz Simon, unseren wissenschaftlichen Beirat und waren mit uns Gestalter einer zukunftsfähigen Entwicklung. Vor allem waren sie für uns auch engagierte Partner bei der Konzeption neuer systemischer Modelle, Denkweisen und Instrumentarien. Heute engagieren wir uns als Partnerinstitut des Global Compact der Vereinten Nationen, der weltweit größten Initiative für Verantwortliche Unternehmensführung, in vielfältiger Weise für eine substantiell nachhaltige Entwicklung.

Die Verbindung von methodisch wie konzeptionell ausgereiften Ansätzen und deren kontinuierliche wie auch innovationstarke Weiterentwicklung ist unser “Markenzeichen”. Auf diesen Pioniergeist, den wir pflegen und immer wieder neu beleben, sind wir stolz und freuen uns, mit unseren Partnern neue Themen und Inhalte aufzugreifen und diese sinnvoll in unsere Weiterbildungsangebote mit einfließen zu lassen.
Der systemisch geprägten kommunikativen Kompetenz kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Statt einer Leitidee folgen wir einer Leitfrage, die wir mit unseren Teilnehmern individuell und persönlich erarbeiten: Was wird aus einer künftigen Perspektive wichtig gewesen sein, um die richtigen Entscheidungen getroffen und wirksam gehandelt zu haben – und welche Kompetenzen und Stärken braucht es jetzt, um dies souverän und professionell zu meistern.

Dabei wissen wir im Rahmen unserer Weiterbildungen und Workshops eine fundierte Haltung, Verständnis und Können mit dem Bedarf an künftigen Kompetenzen intelligent zu verbinden. Neuartige Denk- und Betrachtungsweisen, die daraus entstehen, erweisen sich oftmals persönlich, beruflich und familiär als wertvoll und gewinnbringend.

ISTOB Management Akademie e.V.
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81677 München

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Bürozeiten
Montag bis Donnerstag
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Moderne Management Methoden –
Eine Workshop-Reihe der ISTOB Management-Akademie

Ausblick

Als ISTOB Management Akademie widmen wir uns nachhaltigen Innovationsstrategien. Ein wesentlicher Beitrag liegt in der Konzeption und Vermittlung Moderner Management-Methoden (MMM), die sich in der Bildung von Zukunftskompetenzen und dem Management der Zukunft widerspiegeln. Das schließt Kompetenzen zur agilen Führung mit ein, sowie ein umfassendes Know-how zum Systems Design – auch bei komplexen Herausforderungen.
Damit agile Führung erfolgreich ist, bedarf es einer Reihe übergeordneter Fähigkeiten. Sonst entsteht das Risiko, dass Agilität in kurzfristigen Operationalismus abgleitet. Sowohl die agile Führung als auch das Systems Design schließen eine breite Palette systemischer Ansätze mit ein, das erlaubt aus systemischer Perspektive zahlreiche Anknüpfungspunkte. Auf der anderen Seite ist festzustellen, dass systemische Kompetenzen weitaus mehr umfassen als dies agile Management-Ansätze vermögen. Diesen Unterschied machen wir uns konstruktiv zunutze, um die Arbeit mit modernen Management-Methoden zu professionalisieren und die „Wahrscheinlichkeit des Gelingens“ deutlich zu erhöhen.

Nutzen
Es geht darum, Agilität als hilfreiches Führungs- und Management-Instrumentarium einsetzen und nutzen zu lernen, das nicht „ideologisch“ behaftet ist und in Konkurrenz zu anderen Führungs- und Management-Ansätzen steht, sondern diese sinnvoll und nachhaltig unterstützt und ergänzt. Aus systemischer Perspektive erfordert das übergeordnete Formen der Kompetenz- und Entscheidungsbildung. Die Stärke und Qualität unserer Herangehensweise besteht darin, die Prozesse des agilen Managements, der Führung und agilen Team-Entwicklung untereinander als auch mit anderen hilfreichen Herangehensweisen optimal zu verzahnen und wechselseitig zu ihrem Gelingen beizutragen. Das schließt den Aufbau einer entsprechenden Haltung, die Vermittlung geeigneter Methoden und Instrumentarien, sowie die individuelle Unterstützung und ein maßgeschneidertes Coaching mit ein. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von persönlichen Potenzialen und deren Wert für die Entwicklung von Individuen, Teams und Organisationen.
Neuartige Denk- und Betrachtungsweisen, die daraus entstehen, erweisen sich oft persönlich, beruflich und familiär als wertvoll und gewinnbringend. Die Teilnehmer lernen anhand eigener Themen und praktischer Beispiele die nötigen Instrumentarien und methodischen Kompetenzen kennen, um auch in kritischen und komplexen Situationen die richtigen Problemlöse-Strategien zu wählen.

In einem hoch dynamischen Arbeitskontext werden der Blick für das Wesentliche, der kunden-fokussierte Umgang mit zukunftsorientierten Herausforderungen, sowie die Befähigung, innovativen Wandel wirksam und nachhaltig zu gestalten, zu herausragenden Führungseigenschaften.

Umfang der Weiterbildung
Unsere Kompakt-Weiterbildung greift diese unterschiedlichen Dimensionen auf und bietet ein umfassendes Handwerkszeug, diese wirksam einzusetzen. Sie umfasst insgesamt 9 Tage und ist in drei Module mit je drei Tagen gegliedert.

Inhalte
Modul I: Capacity Building der Zukunft – Agiles Lernen für Führungskräfte. Systemische Risikoprävention für Unternehmen, Start-ups und soziale Einrichtungen
Agilität ist im modernen Management ein tragender Begriff geworden. Mit Agilität verbinden sich eine Reihe von Prozedere, die wohl definiert sind. Daraus leiten sich eine Reihe von Anforderungen an die Organisations-, Führungs- und Teamentwicklung ab. Dem wird in der Weiterbildung umfassend Rechnung getragen, vor allem mit Blick auf das Capacity Building, also der integrierten Personal-, Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung und dessen Herausforderungen in der Zukunft.
Auf der einen Seite steht der immense Wert der Kooperation und lernenden Vernetzung, der agiles Management fraglos auszeichnet. Die innovativen Konzepte und Werkzeuge, die darin enthalten sind, können lebendig und flexibel eingesetzt werden, um neugierigen Kunden, engagierten Mitarbeitern und einem sich vital verändernden Umfeld gerecht zu werden. Besonders hilfreich sind agile Haltung und agiles Können, um proaktiv mit der rasanten industriellen und organisationalen Entwicklung Schritt halten und sie mitgestalten zu können.

Die dazu bereitgestellten Inhalte und Instrumente können in jeder Organisation Anwendung finden. Der pfiffige neue Ansatz des agilen Führens und Coachens ist für Startups, Mittelständler und Konzerne hilfreich, ebenso für Sozialunternehmen, Behörden und Kommunen. Es geht darum, vitalisierende Impulse in Organisationen hineinzutragen und sie damit für turbulente Zeiten robust zu machen. Damit Agilität gelingt, ist die Optimierung der Kooperation besonders wichtig. Im Mittelpunkt steht die Qualität der Teamentwicklung – gerade unter kritischen, hoch-dynamischen und komplexen Bedingungen.

Andererseits erweist sich agiles Management als zunehmend ambivalent. Vielerorts wird es mittlerweile recht kritisch gesehen – der Hype um diese Management-Methode flaut ab. Die Erfolge hinken den Erwartungen hinterher. Mancherorts führt just agiles Management zu schematisierten und manchmal sogar rigiden Prozedere. Das verkehrt den Wert agilen Lernens und Führens ins Gegenteil. Auch solche Risiken werden im Rahmen unserer Weiterbildung thematisiert – mit dem Ziel, an konkreten Herausforderungen entlang zu erfassen, was zum Gelingen agiler Prozesse beiträgt. Die Fragen dazu sind vielfältig:
Was macht den Unterschied, der zum Gelingen oder Misslingen führt? Wie passt agiles Management in ein eher konservatives Geschäftsumfeld? Was, wenn sich der Kunde agiler erweist als die eigene Firma – oder umgekehrt? Mit solchen Unterschieden souverän umgehen zu lernen ist wichtiger als die Beharrung auf den Ablaufschemata, Prozedere und Rollenzuweisungen des etablierten agilen Managements. Den Risiken agilen Managements präventiv zu begegnen, ist demnach ein wichtiger Teil der Weiterbildung.
Aus dieser Sicht entstehen neuartige, anregende, „quer-denkende“, sowie zahlreiche praktische Impulse in Bezug auf Organisationsentwicklung und Design, Personalführung, Selbstorganisation und wirksame Werkzeuge zur besseren Bewältigung von Komplexität.
Inhalte

  • Der Wert der Kooperation: Teamentwicklung im agilen Kontext
  • Interagiles Management bei vernetzten Teams
  • Mitarbeiterführung – Selbst-Führung – Zukunftsführung
  • Capacity Building der Zukunft
  • Was erzeugt Wirkung?
  • Lean Agility – Prozess- und Kontextklärung mit Lieferanten und Kunden
  • Verantwortung und Motivation: die Basis erfolgreichen Wandels
  • Lernende Netzwerke – Plattform für überlegene Leistung
  • Design des Corporate Health 4.0

Modul II: Vom Systems Thinking zum Systems Design – Das scheinbar Unmögliche als Basis wirkungsvoller Lösungen
Systems Thinking, das Haltung und Kompetenzen repräsentiert, und Systems Design, das eine umfassende Methodik bereitstellt, erlauben es, sich auf vielseitige Weise mit den Herausforderungen der Zukunft auseinanderzusetzen. Nicht die rückblickende Orientierung an dem, was bisher als wichtig und erfolgversprechend angesehen wurde zählt, sondern die radikale – an die Wurzel gehende – Ausrichtung an dem, was von einer lebenswürdigen und liebenswürdig gestalteten Zukunft her betrachtet wichtig gewesen sein wird.

Dabei stehen Agilität und Systems Design in einer besonderen Beziehung zueinander: Während agiles Lernen die Konstruktion von Wirklichkeit auf eine neuartige Weise erlaubt, forciert Systems Design die Konstruktion, also die Gestaltung neuartiger Wirklichkeiten. Das ermöglicht die Verknüpfung bewährter Management-Instrumentarien wie der Kunden-Pfad-Analyse mit neuen Ansätzen wie der Customer Journey oder der Nutzwertanalyse mit dem High Value Management. Zum anderen erlaubt dieses Herangehen disruptive, also von vorausschauendem Denken ausgehende, nachhaltig ausgelegte Innovationen. Das ist eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche komplexe Entwicklungen, etwa die Integration von technologischen, sozialen, ökonomischen und ökologisch verantwortlichen Innovationen. Dies als einen übergeordneten systemischen Rahmen zu begreifen erfordert neue Formen des Coachings, auf persönlicher als auch auf Team- und Führungsebene.

Inhalte

  • Systems Thinking – Philosophie, Haltung, Instrumentarien
  • Systems Design durch CANVAS – Grundlagen, Methodik, kreative Prozesse
  • Integration verschiedener Stile der Kreativität und Problemlösung
  • Kommunikation und Kooperation: Die Arbeit mit dem Coaching Compass
  • Systems Design als Treiber der kontinuierlichen Verbesserung
  • Systems Design als Motor für radikal-disruptive Innovationen
  • Systems Design als Plattform der konzertierten Agilität
  • Von der Customer Journey zum High Value Management
  • Werkzeuge und Konzepte für wirkungsvolle Lösungen

Modul III: Das Management der Zukunft: Nachhaltige Entwicklung als Führungsauftrag
Agiles Management und Systems Design dienen über die Entwicklung konkreter Produkte und Services hinaus als Vehikel für nachhaltigen Wandel. Ihr Vorteil liegt darin, dass sie als Meta-Prozesse eingesetzt werden können. Das heißt, richtig angewandt tragen sie durch ihre Dynamik in einem hohen Maße zum Gelingen bei, unabhängig davon, worum es im Einzelnen jeweils geht. Das lässt eine Art „Urvertrauen“ in künftige Entwicklungen entstehen. Dahinter stellt sich jedoch die Frage „zum Gelingen wovon?“. Das ist umso wichtiger, je mehr es um längerfristig gedachte und nicht nur kurzfristig-operative Lösungen geht.

Um für künftige Entwicklungen tragfähige Entscheidungen, Prozesse und Maßnahmen abzuleiten, steht eine Fülle von Instrumentarien zur Verfügung – von Trend-Analysen über Delphi-Techniken und das Szenario-Management bis zum Appreciative Inquiry, um einige zu nennen. Ergänzt werden sie durch Moderationstechniken wie Open Space oder World Café. Chancen und Risiken liegen hier nahe beieinander. Denn je nach Zukunftsinstrumentarium, werden verschiedenartige Daten wie auch Perspektiven generiert. Das wiederum führt zu unterschiedlichen Maßnahmen.

Das Risiko besteht nun darin, dass mit „falsch“ ausgewählten Instrumentarien zur Bewertung künftiger Entwicklungen auch in langfristige Fehlentscheidungen investiert wird. Diese in der Folge bereinigen und überwinden zu müssen, kann kostspielig werden. Um dem vorzubeugen, bedarf es übergeordneter Zukunftskompetenzen, die es erlauben, aus einer Meta-Perspektive die besten Methoden und Instrumentarien auszuwählen. Systemisch betrachtet handelt es sich um eine Entscheidungsbildung zweiter und dritter Ordnung, also einer Entscheidungsbildung darüber, was zu guten Entscheidungen führt. Systems Thinking unterstützt diesen Prozess und erlaubt, die Vielfalt agil gestalteter Prozesse mit dem Systems Design zu verzahnen und in den Dienst des Zukunftsmanagements zu stellen.

Inhalte

  • Entscheidungsbildung 2. und 3. Ordnung: Was zeichnet gute Entscheidungen aus – Welche Formen des Lernens resultieren daraus und erzeugen neues Lernen?
  • Zukunftsbasierte Methoden und Instrumentarien
  • Konsequenzen für nachhaltige Führungskräfte- und Teamentwicklung
  • Transformation des Talent-Search
  • Re-Design von Assessment-Centern
  • Corporate Health II – Gestaltung von vitalen Unternehmen aus künftiger Sicht
  • Internationale Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung
  • Vom parasitären Profit zum systemischen Gewinn
  • Rapid Sustainable Turnaround

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Termine 2018/2019

Nächster Kurs:
29. Nov. – 01. Dez. 2018
07. – 09. Februar 2019
28. – 30. März 2019

Kosten
2.250 Euro

Anmeldung
Anmeldeformular MMM 2018